Stillstände kosten. In manchen Anlagen summiert sich der Verlust pro Stunde auf fünf- oder sechsstellige Beträge. Präventive Instandhaltung ist deshalb mehr als „Pflicht“ – sie ist ein echter Gewinnfaktor.
Hebel 1: Zustandsorientierte Prüfungen
Sensorik für Schwingungen, Temperatur, Druck.
Ergänzend einfache Sicht- und Funktionsprüfungen.
Frühwarnsystem, das Schäden vor dem Ausfall erkennt.
Hebel 2: Kritikalitätsanalyse
Identifizierung der Bauteile mit höchstem Ausfallrisiko.
Priorisierung nach Kosten- und Sicherheitsauswirkung.
Erstellung von Ersatzteil- und Redundanzkonzepten.
Hebel 3: Standardisierte Reparaturrouten
Vorgefertigte Abläufe für typische Schäden (Trichter, Rohrleitungen, Rahmen).
Klare Vorgaben für Schweißverfahren, Prüfungen, Nacharbeiten.
Zeitersparnis und Qualitätssicherung.
Hebel 4: Saubere Dokumentation
Prüfberichte, Messprotokolle, CE- und DoP-Unterlagen.
Einheitliche Ablage und schnelle Verfügbarkeit.
Spart Zeit bei Abnahmen und Inspektionen.
Hebel 5: Schulung der Mitarbeiter
Einfache Sicht-Checks für Bediener.
Wissen über Warnsignale wie Geräusche, Vibrationen, kleine Leckagen.
Kleine Eingriffe verhindern große Schäden.
Ergebnis in Zahlen:
25–40 % weniger ungeplante Stillstände.
10–20 % höhere Anlagenverfügbarkeit.
Schnellere Abnahmen durch vollständige Nachweise.

