Nordrhein-Westfalen ist Industriestandort Nummer eins in Deutschland. Für einen Betrieb mit EN 1090-, ISO 3834- und AD 2000-Zertifizierung eröffnen sich hier große Chancen.
Chemie- und Prozessindustrie
Chemiepark Marl, Leverkusen, Dormagen.
Betreiber: Evonik, Bayer, Covestro.
Bedarf: Reparatur und Neubau von CE-konformen Komponenten, Druckgeräten, Rohrleitungen.
Maschinen- und Anlagenbau
Firmen wie WaldrichSiegen oder Loesche.
Hoher Bedarf an geprüften Schweißkomponenten und Bauteilen.
Vorteil: Zulieferer mit Normnachweisen sparen Zeit und reduzieren Risiken.
Stahl- und Rohrindustrie
Unternehmen wie Benteler.
Bedarf an Schweißteilen und Konstruktionen mit CE- und AD 2000-Konformität.
Strategischer Vorteil für kleinere Werkstätten
Auch mit 7–8 Festangestellten und einem Netzwerk aus Schweißern (z. B. über IMS) lassen sich größere Projekte realisieren.
Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Zertifizierung und Qualitätssicherung.
Mit den richtigen Kontakten (Vitamin B) kann man Aufträge direkt platzieren, ohne große Marketingmaßnahmen.
Nächste Schritte für die Praxis
Identifizierung von Schlüsselbranchen in der Region.
Nutzung von Netzwerken (IHK, Branchenverbände, persönliche Kontakte).
Vorstellung bei Kunden mit dem Hinweis: „Wir sind zertifiziert nach EN 1090, ISO 3834, AD 2000 – und können kurzfristig liefern.“
Fazit: Die Märkte in NRW bieten ein enormes Potenzial. Wer normkonform arbeitet, kann Türen öffnen, die für viele Wettbewerber verschlossen bleiben.

